Geschrieben am: 03. August 2026 | Kategorie: Dies und das
Letzte Woche kam mal wieder eine große Lieferung bei uns auf dem Hof an. Eine ganz besondere Lieferung, denn wir haben ein Haus gekauft.

Aber fangen wir von vorne an:
Es ist schon einige Monate her, als uns die Anfrage erreicht hat, ob wir Interesse an einer alten Scheune haben. Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1900 und stand ursprünglich im Schwarzwald.
Um sie für sich als Wohnhaus auszubauen, hatte ein Zimmermann die Scheune vor ca. 30 Jahren an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut, ordentlich beschriftet und eingelagert. Das richtige Grundstück für den Wiederaufbau kam nie, dafür ein anderes tolles Gebäude, das er zwischenzeitlich für sich und seine Familie hergerichtet hat.
Und dann war da auf einmal eine Scheune übrig und was ist naheliegender, als sie jemandem anzubieten, der selbst auch schon so verrückte Dinge gemacht hat und sowohl die Arbeit als auch das Material zu schätzen weiß.
Die ersten Reaktionen auf das Verkaufsangebot kann man sich ungefähr so vorstellen:
„Aber was sollen wir mit noch einem Gebäude?“
„Brauchen wir eigentlich nicht.“
„Toll ist die schon ..“
„Vielleicht ruf ich ihn einfach mal an.“
Und dann war es passiert.
Der vorläufige Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Telefonate, Verhandlungen, gegenseitiger Besuch und ein Handschlag unter Zimmermännern.
Letzte Woche war es dann soweit und die ordentlich beschrifteten Balken wurden verladen und mit dem Sattelzug vom Schwarzwald auf die Ostalb gebracht. Hier werden sie jetzt erstmal eingelagert.
Sollte sich nicht zeitnah ein verlockendes Käuferangebot auftun, dann „müssen“ wir sie wohl selber aufbauen.
Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden.












